Küchenabbau im Samariterstift

Das Pflegeheim des Samariterstifts in der Oberen Stadt baut um und verschenkte in diesem Zusammenhang mehrere ihrer Küchen an Organisationen. Auch wir kamen auf diese Weise zu einer für uns neuen Küche, die wir während der Übergangszeit, bis irgendwann etwas Professionelleres bei uns Einzug halten kann, benutzen können.

Wieder haben sich problemlos viele Helfer zusammengefunden, um die Küche im Samariterstift auszubauen und die Möbel mitsamt den Elektrogeräten zu uns in die Friedenskirche zu transportieren. Vielen Dank euch allen!

Natürlich auch einen ganz herzlichen Dank an das Samariterstift!

Erster Baueinsatz in der Friedenskirche

Endlich, über ein Jahr nach Kauf der Friedenskirche, fanden nicht nur Hintergrundgespräche, -planungen, -neuüberlegungen und -berechnungen statt, sondern ein Bau-Einsatz an mehreren Stellen im Haus. Decken wurden runtergerissen, um den Verlauf diverser Stromleitungen festzustellen, Tapeten mussten weg, der Boiler repariert, der Bodenaufbau geprüft, Leitungen kontrolliert, der Boden auf der Empore rausgehämmert und das Altholz von dort weggebracht. 

Etwa 13 Leute von uns waren im Einsatz, dazu kamen fleißige Köchinnen, eine Kuchenbäckerin und ein Putzteam im Anschluss, um die Baustelle wieder in eine Kirche zurückzuverwandeln. Das war "Gemeinschaft leben" auf die besondere Art. DANKE an alle!

Es geht los!

Seit dem Kauf der Friedenskirche ist einige Zeit vergangen. In den letzten Monaten ist viel im Hintergrund passiert, viele Entscheidungen mussten getroffen werden und auch einige Pläne überdacht.

Um so schöner ist es, dass am Samstag, den 09.10.2021, der erste Baueinsatz stattfinden kann! In einem ersten Schritt werden Decken geöffnet, Wände eingerissen und einiges mehr. Die nächsten Wochen und Monate sollen mehrere Baueinsätze dieser Art stattfinden. Wir sind motiviert und freuen uns drauf!

Spendenbarometer für NEUES WAGEN

Seit diesem Wochenende steht vor der Friedenskirche unser Spendenbarometer für NEUES WAGEN. Es zeigt den aktuellen Spendenstand für unser Bauprojekt an, jedes aufgedeckte Puzzleteil steht für 3458€ an Spenden, die wir schon gesammelt haben.

Willst du die Gesamtspendensumme wissen, ist wohl ein bisschen ein-mal-eins nötig ;)

Catering beim Sommernachtskino

Vom 29. Juli bis 11. August fand beim 5-Täler-Bad in Geislingen das Sommernachtskino statt. Jeden Tag wurde unter freiem Himmel ein Film gezeigt, an manchen Abenden gab es zudem Livemusik.

Wir als Liebenzeller Gemeinde haben das Catering gestellt und gegrillt. Die Wurstwecken kamen genauso gut an wie die Wecken mit Schnitzel oder Steak und wir konnten einige hungrige Mägen füllen. Jeden Abend standen andere Gemeindemitglieder am Grill und an der Ausgabe. Der Erlös ist für unser Bauprojekt NEUES WAGEN bestimmt.

Am Gottesdienst nach dem Sommernachtskino fasste Gemeindemitglied Claus Burst den Einsatz mit Blick auf unser Gemeindemotto gemeinsam glauben leben so zusammen: "Ich bin der Meinung, dass wir mit unserer Gemeinde genau dieses Motto gelebt und nach außen getragen haben." Nicht nur ihm hat die Erfahrung richtig Freude auf das gemeinsame Bauprojekt gemacht!

DANKE an alle, die sich beteiligt haben!

Erfolgreicher Abschluss der Volksbank-Aktion "Viele schaffen mehr"

Zur Finanzierung von NEUES WAGEN gibt es eine Super-Nachricht: Noch vor dem offiziellen Ende der Crowdfunding-Aktion bei der Volksbank sind sage und schreibe 10000 Euro, also die anvisierte Zielsumme, eingegangen - die Volksbank stockt die Summe auf 15000 Euro auf und wir sagen herzlichen Dank und Vergelt's Gott dafür und für alle eingegangenen Spenden!

Planungen laufen hinter den Kulissen weiter

Aktuell scheinen die Planungen zum Umbau unserer Friedenskirche zu stagnieren. Das liegt an Verzögerungen wegen Corona, an Handwerkern, die keine Zeit haben, an Materialpreisen, die in die Höhe schießen und anderen Gründen. Trotzdem laufen hinter den Kulissen die Planungen weiter, der Bau-Ausschuss trifft sich regelmäßig und ist mit Liebenzell und mit dem Architektenbüro immer wieder in Kontakt.

Etwas, das aktuell trotzdem läuft, sind die Einsätze bei der Kaiser-Brauerei: an ganz vielen Einsatztagen (meist Samstage) legen sich ganz viele von uns in der Geislinger Kaiser-Brauerei so richtig dafür ins Zeug, weiteres Geld für den Umbau unserer Kirche zu generieren. Danke an die Kaiser-Brauerei, Danke an Markus Langner, der das organisiert und ermöglicht und Danke an alle, die hier mithelfen!

Und nicht zuletzt DANKE an alle, die uns mit Gebet und Spenden weiterhin unterstützen!

Post vom Bundespräsidenten

Dass man Post von den führenden deutschen Politikern bekommt, kommt nicht jeden Tag vor - sollte man meinen. Nicht so jedoch Günter Burst, der Gemeindeleiter der Liebenzeller Gemeinde Geislingen. Der fand Mitte März einen Brief des Berliner Bundespräsidialamtes mit Grüßen des Deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in seinem Briefkasten. Anfang April folgte ein Schreiben aus Stuttgart im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Ende vergangener Woche eins aus dem Bundeskanzleramt mit Grüßen von Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

Darin sprechen alle Politiker ihre Freude und Anerkennung darüber aus, dass die Geislinger Kirchengemeinde eine Kirche gekauft hat und damit einen Ort schafft, an dem Angehörige aller Generationen zusammenkommen. "Die Bundeskanzlerin schätzt generell den Einsatz und das Engagement für andere Menschen" heißt es im Brief aus dem Bundeskanzleramt, "der Bundespräsident wünscht Ihnen und der Liebenzeller Gemeinde Geislingen ...viel Erfolg und gutes Gelingen" in dem des Präsidialamts und "es ermutigt, wenn gerade in der aktuellen Zeit solche Zukunftsprojekte entstehen" im Brief aus Stuttgart.

Alle drei Schreiben waren Antworten auf Briefe der Gemeinde, in der sie die Politiker um Spenden für die Kirche bat. Dies jedoch ohne Erfolg. Die Idee dazu entwickelte sich vor dem Hintergrund, dass beim Bau der Friedenskirche in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Bundeskanzler Adenauer auf einen entsprechenden Bittbrief der damaligen Erbauer (Evangelisch-methodistische Gemeinde) diesen 500 DM zukommen ließ, wie alte Unterlagen beweisen. Der Kauf und der Umbau der Friedenskirche heute erfolgt durchweg über Spenden.

Neuer Plan vom Erdgeschoss

Unser Architekturbüro Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure GbR hat einen aktuellen Plan vom Erdgeschoss erstellt. Herzlichen Dank an dieser Stelle dafür!

Weitere Entwürfe findest du weiter unter Bilder und Pläne.

NEUES-WAGEN-Banner

Seit heute hängt an der Friedenskirche ein großes Banner mit den wichtigsten Infos zu unserem Bauprojekt. Weitere Infos findest du hier auf der Homepage oder in der Infobroschüre. Oder schreib uns gerne, wenn du noch mehr wissen willst!

Die Infobroschüre ist da!

Die letzten Monate hat ein Team aus unserer Gemeinde daran gearbeitet, eine Infobroschüre für das Projekt NEUES WAGEN zu gestalten. In der Infobroschüre findest du Informationen über unsere Gemeinde, unsere Angebote, viele Infos zu NEUES WAGEN, die aktuellen Baupläne und Möglichkeiten, wie du uns unterstützen kannst.

Schau gerne online rein, hol' dir ein gedrucktes Exemplar beim nächsten Gottesdienst ab oder melde dich bei uns!

Vermessung der Friedenskirche

Am Samstag war der Vermesser fleißig und hat rund um die Friedenskirche und auch darin alles vermessen, was man für einen Bauplan und ein Baugesuch so braucht. Wir danken ihm für seinen Einsatz und sind froh, dass es jetzt wieder einen Schritt weitergegangen ist.

Die Friedenskirche gehört jetzt uns!

Seit dem 01.11.2020 gehört die Friedenskriche offiziell der Liebenzeller Gemeinde Geislingen! Aktuell laufen die Planungen für den An- und Umbau.

Gemeindeversammlung - Spannende Zeiten

Am Mittwoch, dem 30. September, fand – ein halbes Jahr nach der ursprünglichen Terminierung – die alljährliche Gemeindeversammlung statt. „Es ist eine spannende Zeit momentan“, betonte Gemeinschaftspastor Bernd Alber vor über 50 Besuchern. Die Gemeindeversammlung fand in der Friedenskirche statt. Im Mittelpunkt des Abends standen die Wahlen für den Leitungskreis der Gemeinde, dessen Mitglieder immer nur für einen Zeitraum von sechs Jahren gewählt werden. Durch die Wahl wurden Günter Burst, Anita Balkheimer und Bartholomäus Müller im Amt bestätigt, Claus Burst und Kathrin Burst gehören in Zukunft neu zum Gremium, in dem zwei Plätze in der vergangenen Wahlperiode nicht besetzt werden konnten.

Dass die Finanzen sich momentan solide präsentieren, zeigte Kassenwart Steffen Freihardt auf. Das stimmt zuversichtlich: immerhin haben wir im August die Friedenskirche der Evangelisch-methodistischen Gemeinde gekauft, was uns inklusiv des geplanten Umbaus 1,2 Millionen Euro kostet. Das muss parallel zur Gemeindearbeit in den kommenden Jahren allein über Spenden finanziert werden.

Günter und Claus Burst berichteten von den Ergebnissen aus den bisherigen Sitzungen des Bauplanungs-Teams. Gemeindeleiter Günter Burst hofft, dass das Baugesuch noch in diesem Jahr eingereicht werden kann.

Bernd Alber berichtete über die Veränderungen, die – unter anderem – wegen der Corona-Pandemie stattfanden und dass die Entscheidung zum Kauf der Friedenskirche mitten in der heißen Phase der Corona-Pandemie gefallen war. Er bedankte sich explizit bei den Verantwortlichen der Pauluskirche dafür, dass die Liebenzeller Gemeinde dort in den vergangenen Monaten ihre Gottesdienste durchführen konnte und zeigte auch seine Freude darüber, dass sie momentan in der Friedenskirche stattfinden. Der Gemeinschaftspastor machte deutlich, wie wichtig „die Mithilfe jedes einzelnen“ beim Umbau der Kirche sein wird und ergänzte: „Jedem nach seinen Möglichkeiten. Damit es ein lebendiges Haus wird.“ Er informierte seine Zuhörer auch darüber, dass das Team „Öffentlichkeitsarbeit“ mit neues-wagen.lgv.org bereits eine Homepage gestaltet hat, die mit Berichten und Fotos über die Planungs-und Baufortschritte berichtet. Und, dass darüber in Zukunft auch in den Sozialen Medien wie Facebook, Instagram und so weiter informiert wird. Die Entlastung der Gemeindeleitung, der Kassiere und der Kassenprüfer erfolgte einstimmig.

Claudia Burst

Erster Gottesdienst in der Friedenskirche

Es geht los: am 27. September fand zum ersten Mal unser Gottesdienst in der Friedenskirche statt. Um 11.30 Uhr, weil wir uns das Gebäude noch mit den Geschwistern der EmK teilen. Aber es ist schön, vor allem weil wir Platz haben: nicht nur für die Corona-Abstände, sondern auch, um einander wieder zu treffen, miteinander zu reden, Gemeinschaft zu haben.

Wir gehen einen großen Schritt im Vertrauen auf Gott

Am 11. August war es nach jahrelanger Suche soweit: wir unterschrieben den Kaufvertrag für unser zukünftiges neues Gemeindezentrum.

Jahrelang hatten wir nach Räumen gesucht, die für unsere Erfordernisse und unsere finanziellen Mittel infrage kamen.  Bis die Evangelisch-methodistische Gemeinde in Geislingen von unserer Suche erfuhr  – und uns ihr bisheriges Gemeindehaus, die Friedenskirche in der Keplerstraße, anbot. Für die kleine Gemeinde war das Haus zu groß geworden. Wir sind ihr für das unkomplizierte und freundliche Miteinander dankbar.

Das war die Antwort, auf die wir gewartet und für die wir gebetet haben. Dort gibt es nach einem geplanten Umbau genügend Räume, die für die moderne Gemeinde- und Jugendarbeit ansprechend und geeignet sind.

Für unseren Gemeindepastor Bernd Alber, Gemeindeleiter Günter Burst sowie für die etwa 100 Besucher, die regelmäßig den sonntäglichen Gottesdienst und all die Gruppen und Kreisen unter der Woche bei uns besuchen, ist der Gottesdienst zwar die zentrale Veranstaltung im Wochenprogramm. Aber Gemeindearbeit ist mehr: sie ist vor allem Gemeinschaft – und um diese zu leben, benötigen wir Platz zur Begegnung.

In der Friedenskirche ist dieser Platz gegeben. Das Foyer im Erdgeschoss bietet bereits jetzt 75 Quadratmeter Fläche. Dort planen wir noch einen Anbau in Richtung Garten, der dank einer durchgehenden Fensterfront einen lichtdurchfluteten Begegnungssaal daraus zaubert. Im Erdgeschoss befinden sich darüber hinaus zwei Kinder-und Jugendräume sowie eine kleine Küche, um Snacks oder Kaffee und Tee zuzubereiten.

 Alles im Haus soll für jede Altersgruppe, unabhängig von körperlichen Einschränkungen, gut erreichbar werden. Um die dafür notwendige Barrierefreiheit zu gewährleisten, planen wir entsprechende Rampen, neue, barrierefreie Sanitäranlagen und vor allem einen Aufzug nach oben.

Dort, im ersten Obergeschoss, befindet sich der hohe, einladende Gottesdienstsaal. Auch er wird durch einen Anbau mit vielen Fenstern erweitert. Dadurch finden Elternteile mit Kindern in Zukunft einen gemütlichen Raum vor, in dem ihre Kinder spielen, während die Eltern  mit ausgeklügelter Veranstaltungstechnik trotzdem dem Gottesdienst folgen.

Mit dem Bauen geht es los, sobald die dafür notwendige Baugenehmigung vorliegt. Mit der Fertigstellung rechnet Günter Burst frühestens 2022. „Wir wollen so viel wie möglich in Eigenleistung erbringen, um die Ausgaben in Grenzen zu halten“, begründet er die lange Bauzeit.

Geplant sind auch energetische Maßnahmen, eine neue Heizungsanlage, mehr Parkplätze. Insgesamt, also für den Kauf und die gesamten Umbaumaßnahmen, rechnen wir mit Kosten von 1,2 Millionen Euro. Diese müssen komplett über Spenden finanziert werden.

Falls du uns dabei unterstützen willst, sei es durch Geldspenden oder durch Einsatz auf dem Bau, dann freuen wir uns. Selbstverständlich sind alle finanziellen Zuwendungen von der Steuer absetzbar.

Hier auf der Homepage wirst du über den Fortgang auf der Baustelle regelmäßig auf dem Laufenden gehalten.